Marienblatt

14,60 CHF

ProSpecieRara-DuschSeife mit Duft-Tagetes
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    Beschreibung

    Die sogenannten „Heil- und Zauberpflanzen“ waren meist solche, die am Wegesrand, im Wald oder sonstwo zu finden waren. Sie waren keine seltenen Pflanzen, sondern eher solche, die wir als „Unkraut“ bezeichnen würden.

    Von den frommen Christen wurden im Mittelalter meist 9 verschiedene Kräuter zu einem Kräutersträusschen gebunden. Die Zusammenstellung der enthaltenen Kräuter war von Gegend zu Gegend anders, da die vorkommenden Pflanzen auch ganz unterschiedlich sind. In Böhmen war es zum Bsp. Thymian, Wegerich, Löwenzahn, Schafgarbe, Hahnenfuss, Eisenkraut, Blutwurz, Brennessel und Odermenning. Mit dieser Zusammenstellung wurde geheilt und gezaubert.

    Man trug die Kräuter auf dem Kopf, goss ihren Sud ins Badewasser, mischte sie in Salben und/oder brauchte sie zum Räuchern.

    Oft wurden diese Kräuter an heiligen Tagen wie Maria Himmelfahrt oder zur Sommersonnenwende (21. Juni) gesammelt und verarbeitet. (Quelle: „Heilkräuter & Zauberpflanzen; Wolf-Dieter Storl)

    Marienblatt (Tanacetum Balsamita)
    Die Namen vieler Pflanzen sagen über deren Geschichte, Wirkung und Verwendung sehr viel aus.

    So gibt es auch für das „Marienblatt“ unterschiedlichste Namen wie „Frauenminze“, „Balsamkraut“, „Kaugummikraut“ oder „Bibelblatt“.

    KüchenKraut
    Ein weiterer Name dieses Krautes weist auf seine Verwendung in der Küche hin: „Pfannkuchenkraut“. Da es voller ätherischer Öle steckt, sollte man vorsichtig damit würzen – lieber weniger als mehr lautet das Motto!

    In Russland wurde bis in das 14. Jahrhundert Tanacetum sehr oft und gerne zum Aufpeppen von Pfannkuchen und sonstigem Gebäck gebraucht. Seit dem ist es aus unerfindlichen Gründen in der Versenkung verschwunden.

    In England wird das Balsamkraut noch heute für Hammelgerichte oder Suppen gebraucht. Auch in der Bierherstellung wurde bis in das späte 19. Jahrhundert das Balsamkraut für die Klärung, Würzung und Haltbarmachung von Bier eingesetzt.

    Das duftende Kraut ist nicht nur für Potpourris, sondern auch zum Räuchern geeignet.

    Der Abt von Reichenau (Walahfrid) schrieb im Jahre 724 in seinem Gedichtband „Hortulus“ über das Marienblatt:
    Dicht bei ihr verbirgt sich ein Wäldchen, und nicht als das letzte,
    Costus des Garten. Kocht man die Wurzel, mit heilsamer Hilfe
    Fördert sie träge Verdauung und regelt glücklich den Stuhlgang.

    Karl der Grosse hatte auch das Marienblatt in seiner „Capitulare de Villis“ gelistet.

    Auch war dieses Kraut Teil fast eines jeden Kloster- und Heilgartens – bis ins 18. Jahrhundert. Seit dann hat sich ein Schleier des Vergessens über diese spezielle Pflanze gelegt.

    HexenKraut
    Das Marienblatt wurde als Glücksbringer betrachtet und zusammen mit Lavendel, Rosmarin und Pfefferminz zu einem Sträusschen gebunden im Gewand mitgetragen (Volksweisheiten).

    Namen des Marienblattes

    Frauenminze
    Mittel gegen Frauenbeschwerden wie Menstruationskrämpfe – darum das „Frauen“ vor der „Minze“. Im Mittelalter wurden praktisch alle wohlriechenden Pflanzen als Minze bezeichnet, wohingegen in der Antike für solche Duftpflanzen meist das Wort „Balsamkraut“ verwendet wurde.

    Balsamkraut
    Der „antike“ Name dieses Krautes

    Marienblatt
    Oft wurden Pflanzen, die gegen Frauenleiden gebraucht werden konnten der heiligen Mutter Gottes gewidmet.

    Bibelblatt
    Während langatmigen Predigten in der Kirche konnte man seine Nase unauffällig in die Bibel stecken, wo man ein wunderbar-duftendes Tanacetum-Blatt vorrätig hatte. Der kampferartige Geruch des Blattes konnte der aufkommenden Schläfrigkeit ein bisschen entgegen wirken…

    Duft
    Ein bisschen wie BubbleGum

    Geruchsintensität
    Fein tragend

    Haut Typ
    Gesund bis trocken

    AromaTherapeutische Wirkung
    Verbreitet gute Laune

    ProSpecieRara
    Diese Schweizer Stiftung hat zum Ziel alte Tierrassen, Obstbäume, Blumen etc. nicht nur wiederzubeleben, sondern diese wichtigen Schätze punkto Biodiversität in unserem täglichen Leben präsent zu halten.
    Vom Umsatz von allen ProSpecieRara-Mödeli gehen 2% an diese Stiftung, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen.

    Gewicht
    Minimum 90 gr

    pH-Wert
    9 bis 10 (basisch)

    Verschenken?
    Falls Sie dieses DuschMödeli® verschenken möchten, lege ich Ihnen gerne das entsprechende „Kärtli“ mit der aromatherapeutischen Wirkung, dem Haut-Typ und der Duftnote bei. Und wenn Sie mögen auch die DuschMödeli-Fibel (das kleine Büchlein wo ich erkläre, was NaturSeife eigentlich ist).
    Bitte schreiben Sie in „Bemerkungen“ einfach rein, welches Mödeli verschenkt werden soll und ich lege Ihnen Ihren Wunsch ins Päckli.

    Anwendung

    Hart oder weich
    IndustrieSeife oder mit Palm- oder Kokosöl gesiedete Seife ist hart. Reine, alte Olivenöl-Seife ist auch hart. Da ich aber in meiner 8 m2-grossen Werkstatt keine grossen Lagermöglichkeiten habe und ich auch andere Öle als Olivenöl einsetze (da jedes Naturöl  auf der menschlichen Haut eine andere Eigenschaft hat) sind meine DuschMödeli® nicht sehr alt.
    Ich teile somit meine Mödeli in diverse „Härtegrade“ ein.
    Dieses Mödeli hier würde ich auf einer Skala von 1 (hart) bis 5 (sehr weich) bei 3 einstufen.

    Verschenken?
    Falls Sie dieses DuschMödeli® verschenken möchten, lege ich Ihnen gerne das entsprechende „Kärtli“ mit der aromatherapeutischen Wirkung, dem Haut-Typ und der Duftnote bei. Und wenn Sie mögen auch die DuschMödeli-Fibel (das kleine Büchlein wo ich erkläre, was NaturSeife eigentlich ist).
    Bitte schreiben Sie in „Bemerkungen“ einfach rein, welches Mödeli verschenkt werden soll und ich lege Ihnen Ihren Wunsch ins Päckli.

    Bitte beachten Sie
    Um lange Freude am DuschMödeli® zu haben, dieses bitte in den Dusch-Intervallen nicht in der Feuchtigkeit liegen lassen! Das Mödeli enthält im Gegensatz zu Industrieprodukten keine härtenden Zusatzstoffe und da ich weder Palm- noch Kokosöl verwende ist es in der Tendenz ein wenig weicher als andere NaturSeifen.

    Inhaltsstoffe

    Inhaltsstoffe
    Naturöle (alle bio): Olive, Shea, Rizinus; Zucker (bio); 100% natürliche, ätherische Öle (alle bio): Zitrone, Minze, Tagetes, Zimt, Patchouli; Benzoe Harz, lila farbenes Pflanzenpigment, mineralisches Weisspigment, Marienblatt (öko)